[0672] SLEEP interaktive Medieninstallation
SLEEP Prototype: [screen shots] SLEEP[home]
SLEEP das Medienkunst - Projekt, entsteht in internationaler Zusammenarbeit, wird unterstützt vom ZKM , produziert von Humatic®


[Merkmale:]


-hochqualitative Videobilder und Klänge, atemberaubende Tanzszenen und modernes Screen Design
-berührungslose 'magnetische' Interaktion
-neuronale Struktur eines "Film-Zeit Raums
-Single- oder Multi Screen Setup, optionales Raum-Design
-eine Plattform, die Inhalte zum Thema Körper, Geist und Gesellschaft illustriert und transportiert.
-ein neuartiges Modell der non-linearen Medienpräsentation und der "Story Telling Engine"

-Die Auseinandersetzung mit Experten der Schlaf- und Traumforschung ist ein wichtiger Bestandteil der Produktion und soll die Form und Struktur der Installation prägend beeinflussen.


Kurzbeschreibung:

SLEEP ist eine interaktive Medieninstallation, die durch sensorisch detektierte Publikumspräsenz und -bewegung sowie Klang gesteuert wird. Inhaltlich beschäftigt sich das Werk mit Schlafen, Träumen und Schweben, die Ausdrucksmittel sind Körper und Tanz.

Vor einen neutralen Hintergrund sehen wir eine weibliche Person in verschiedensten Schlafpositionen. Im Ausgangszustand der Installation werden diese Standbilder weich überblendet, getragen von einer warmen Soundatmosphäre. Ein sich nähernder Besucher haucht den Standbildern Leben ein: Sie beginnen sich zu bewegen, werden zu Filmen. Die Schläferin nimmt Veränderungen in ihrer Umgebung körperlich wahr und wir werden Teil ihrer Träume.

Mit fortschreitender Interaktion wandeln sich die Schlafpositionen zu Tanzfiguren und lassen schliesslich unter dem Einfluss des Betrachters metamorph abstrakte Schwebezustände entstehen, die zum Puls einer eigenwilligen Musik geschriebene und gesprochene Textfragmente versprühen ...zum Thema Schlaf und Traum.

Die Installation bietet fortwährend spannende Möglichkeiten der Interaktion, bleibt aber in ihrem Charakter - bis auf wenige kontrapunktische Entladungen - ruhig und verhalten. Der Zuschauer ist mit dem Gefühl konfrontiert, in eine Privatsphäre eingedrungen zu sein.

Die Traum- und Schlafsequenzen folgen einem Verknüpfungsprinzip, das künstlerisch abstrahiert an die Funktionalität von Nervenzellen (Neuronen) angelehnt ist.


Die visualisierte Verknüpfungsstruktur dient der Orientierung in einem multidimensionalen Film-Zeit-Raum.


Emily Jane Fernandez in "Radio Giga", Musik - gesteuerte Installation, Humatic 2004/05
Künstler & Mitwirkende

EMILY JANE FERNANDEZ (AUS): choreography and dance, visuals
CHRISTIAN GRAUPNER (D): producer,visuals, interactive authoring, soundtrack
NILS PETERS (D) :software
MARGIE MEDLIN (GB): cinematographic & spatial design

weitere Mitwirkende/ Unterstützer:

ULLA KAES (D), Sreendesign, 3D Visuals
DR. med ERNST BURKEL (D): Beratung zur Struktur und Ablauf
FRIEDER WEISS (D):Kamera bei Testaufnahmen

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Schweben und synaptische Verknüpfungen, C. Graupner : Triptych_EM 2005